Satzung

gültig ab 1. Juli 2007
Beschluss der Mitgliederversammlung vom 4. Juni 2007
zuletzt geringfügig geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 23.01.2012
und am 20. 01. 2014.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1) Der Verein führt den Namen „Bridge-Club 25 Mönchengladbach“.

2) Er hat seinen Sitz in Mönchengladbach.

3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1) Der Bridge-Club 25 Mönchengladbach, nachfolgend BC 25 genannt, hat den Zweck, den Bridgesport auf gemeinnütziger Grundlage nach den international anerkannten Regeln des Deutschen Bridge-Verbandes zu pflegen und zu fördern und zur Verwirklichung insbesondere Lern-, Spiel- oder Trainingsmöglichkeiten anzubieten.

2) Der BC 25 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3) Mittel, die dem BC 25 zufließen, dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Verbandsmitgliedschaft

1) Der BC 25 ist Mitglied des Deutschen Bridge-Verbandes e.V. (DBV) und des regionalen Bridgeverbandes Rhein-Ruhr e.V. (BVRR).

2) Als Mitgliedsverein erkennt der BC 25 das bestehende Verbandsrecht des DBV und des BVRR an. Er sowie seine Mitglieder verpflichten sich, die Beschlüsse der Hauptversammlung des DBV und des BVRR anzuerkennen und entsprechend auszuführen. Der Verein verpflichtet sich ferner, die vom DBV geforderten Bestimmungen in seine Satzung aufzunehmen.

3) Verbandsrecht des DBV geht vor Regionalverbandsrecht, und dieses geht vor Vereinsrecht.

§ 4 Mitgliedschaft

1) Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft bedarf der Schriftform. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag kann ohne Benennung von Gründen abgelehnt werden.

2) Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich um den Verein oder um den Bridgesport besondere Verdienste erworben haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Vereinsbeitrages befreit.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt muss schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden.

Der Ausschluss kann erfolgen wegen

1) eines schweren Verstoßes gegen die Satzung, eine Ordnung oder einen Beschluss des BC 25, des BVRR oder des DBV oder eines derer Organe;

2) einer schweren Schädigung des Ansehens oder einer erheblichen Verletzung der Interessen des BC 25, des BVRR oder des DBV;

3) des Zahlungsrückstandes von Zahlungsverpflichtungen um mehr als drei Monate, wenn zuvor zweimal mit einer Frist von jeweils vier Wochen die fällige Zahlung angemahnt worden ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder haben Anspruch auf alle Leistungen, die sich unmittelbar oder mittelbar aus dem Satzungszweck des Vereins ergeben. Sie können verlangen, dass die finanziellen, sachlichen und sonstigen Mittel des Vereins gerecht und zum gleichmäßigen Wohle aller Mitglieder verwendet werden.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

1) Die Mitglieder haben die Satzung, die Ordnungen und Beschlüsse des Vereins zu befolgen, sie unterliegen der Vereins-, Regionalverbands- und DBV-Gerichtsbarkeit. Der ordentliche Rechtsweg ist erst zugelassen, wenn alle Rechtsmittel der Vereins- bzw. Verbandsgerichtsbarkeit ausgeschöpft sind.

2) Die Mitglieder haben sich sportlich, loyal und kooperativ zu verhalten und die Organe des Vereins bei der Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen.

3) Die Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag . Die Festsetzung der Höhe der Jahresbeiträge oder sonstiger Umlagen und deren Fälligkeit fallen in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

3) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:

a) die Wahl der Mitglieder des Vorstands ,

b) die Wahl der Kassenprüfer,

c) die Entlastung des Vorstands,

d) die Genehmigung des Jahresabschlusses,

e) die Genehmigung des Haushaltsplans,

f) die Festsetzung von Beiträgen oder sonstigen Umlagen und deren Fälligkeit,

g) die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

h) die Änderung der Satzung,

i) die Auflösung des Vereins.

4) Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal jährlich im 1. Quartal des Kalenderjahres statt. Auf Verlangen des Vorstands oder eines Viertels der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die spätestens sechs Wochen nach Antragseingang stattfinden muss.

Termin und Ort der Mitgliederversammlung werden vom Vorstand festgesetzt und mit der Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher den Mitgliedern bekannt gegeben.

Die Bekanntgabe erfolgt durch Aushändigung einer schriftlichen Einladung, ersatzweise durch deren Zusendung mit einfachem Brief per Post.

5) Die Mitglieder können Anträge zur Mitgliederversammlung stellen. Die Anträge müssen dem Vorstand bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung zugegangen sein. Verspätet eingegangene sowie erst in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge können nur behandelt werden, wenn sie von der Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder als dringlich anerkannt werden. Dringlichkeitsanträge, die eine Satzungsänderung oder eine Beitragsänderung zum Gegenstand haben, sind unzulässig.

6) Der Vorstand kann mit Ausnahme von Satzungs- und Beitragsänderungen zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung setzen. Solche Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bekannt gegeben werden. Im übrigen bleibt auch für den Vorstand die Anwendung der vorstehenden Ziffer 5 unberührt.

7) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern in dieser Satzung eine andere Mehrheit nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist. Auf Verlangen des Vorstandes oder von mindestens 10 % der anwesenden Mitglieder muss geheim abgestimmt werden.

8) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Der Versammlungsleiter beauftragt einen Protokollführer. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Jedem Mitglied ist auf Verlangen eine Kopie des Protokolls auszuhändigen oder ersatzweise mit einfachem Brief per Post zuzustellen.

§ 10 Vorstand

1) Der Vorstand ist das geschäftsführende Organ des Vereins. Er hat die Aufgabe, den Verein im Sinne des in der Satzung festgelegten Vereinszwecks und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung gemäß zu führen, zu verwalten und nach außen zu vertreten. Er arbeitet ehrenamtlich.

2) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem ständigen Vertreter, dem Turnierleiter und dem Kassenwart.

3) Der Vorsitzende leitet den Vorstand und ist zuständig für alle Angelegenheiten von allgemeiner und grundsätzlicher Bedeutung. Im Verhinderungsfall übernimmt der ständige Vertreter oder, wenn auch dieser verhindert ist, ein anderes Mitglied des Vorstandes seine Aufgaben. Die Vertretung des Vereins nach außen ist dem Vorsitzenden oder seinem ständigen Vertreter vorbehalten. Die Vertretungsmacht der anderen Vorstandsmitglieder ist in der Regel auf die von ihnen wahrzunehmenden Aufgaben beschränkt.

4) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in ihre Ämter gewählt. Um die Kontinuität der Vorstandsarbeit sicherzustellen, wird der / die Vorsitzende für drei Jahre gewählt,  sein ständiger Vertreter und alle weiteren Vorstandsmitglieder werden für zwei Jahre gewählt.

5) Bei der Wahl werden zunächst der Vorsitzende bzw. sein ständiger Vertreter gewählt, danach die anderen Vorstandsmitglieder. Zur Wahl benötigt man jeweils die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Wenn in zwei Wahlgängen keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit erreicht, findet ein dritter Wahlgang statt, bei dem gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit im dritten Wahlgang entscheidet das Los. Die anderen Mitglieder des Vorstandes werden nach dem gleichen Verfahren gewählt.

6) Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, bestimmt der Vorstand innerhalb von vier Wochen für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein die Geschäfte des Ausscheidenden ausführendes Mitglied.

7) Die Sitzungen des Vorstands werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder sein ständiger Vertreter und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren.

§ 11 Kassenprüfer

Der Verein ist mindestens einmal im Jahr von zwei Kassenprüfern zu prüfen. Diese haben insbesondere zu prüfen, ob die Mittel nach den Grundsätzen einer sparsamen Haushaltsführung und ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke nach den Bestimmungen des § 2 dieser Satzung verwendet wurden.

Die Kassenprüfer haben den Vorstand unverzüglich und die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu unterrichten.

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Die Kassenprüfer sind einzeln zu wählen und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so kann der andere Kassenprüfer einen Ersatzkassenprüfer bis zur nächsten Mitgliederversammlung benennen.

§ 12 Satzungsänderungen

Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen Satzungsänderungen beschließen. Die Vorschrift des § 15 bleibt unberührt.

Beschlüsse über Satzungsänderungen, die steuerliche Auswirkungen haben können, dürfen erst getroffen werden, nachdem das zuständige Finanzamt die steuerliche Unbedenklichkeit bestätigt hat.

§ 13 Kostenerstattung

Die Mitglieder des Vorstands und die Kassenprüfer haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.

§ 14 Auflösung des Vereins

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. In dieser Mitgliederversammlung müssen drei Viertel der Mitglieder anwesend sein.

Ist die zum Zwecke der Auflösung einberufene Versammlung nicht beschlussfähig, so kann mit einer Frist von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die in jedem Fall beschlussfähig ist.

Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.

§ 15 Steuerliche Vermögensbindung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Die Mitgliederversammlung beschließt, wer das Vermögen des Vereins erhalten soll und für welchen Zweck es zu verwenden ist. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung dürfen erst ausgeführt werden, nachdem das zuständige Finanzamt seine Zustimmung erteilt hat.

§ 16 Nachsatz

Diese Satzung schließt für alle Genannten die weibliche Form ein.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung des Bridge-Clubs 25 in Mönchengladbach am 4.Juni 2007 beschlossen worden, und sie tritt am 1. Juli 2007 in Kraft.